Auf die Auswahl kommt es an

„Darf’s ein bisschen mehr sein?“ So, oder ähnlich kommt man sich vor, wenn man sich durch die Online-Konfiguratoren der Autohersteller klickt. Das Modell und die Ausstattungslinie sind schnell ausgewählt, dann kommt die Motoren- und Getriebepalette mit den Benzin- und Dieselaggregaten, gefolgt von der Auswahl für Farbe, Felgen und Innenausstattung. Gekrönt wird das Ganze durch die die Sonderausstattung, die zum Teil nur in bestimmten Kombinationen auswählbar ist, oder eben nicht mit bestimmten Elementen kombiniert werden kann.

Beim Zusammenklicken finden dann schnell Dinge ihren Platz in der Ausstattungsliste, die man aufgrund des relativ günstigen Preises noch schnell „mitnimmt“. Am Ende macht dann aber auch das sprichwörtliche Kleinvieh Mist und der Endpreis des Wunschautos ist viel höher als erhofft. Also noch einmal von vorne und die Sache mit Vernunft und Verstand angehen. Mist, schon wieder so teuer.

Ich für meinen Teil muss gestehen, dass die Vernunft verloren hat. Mein Wunschfahrzeug hat bis auf die 19-Zoll-Sommerräder, die Seitenairbags hinten und die Anhängerkupplung alles drin, was die Ausstattungsliste hergab. Ein Stück weit habe ich aber in der vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass das Nachrüsten fehlender Ausstattungsmerkmale meist nicht geht, oder mit wesentlichen höheren Kosten verbunden ist.