Ein neuer Computer muss her

Ich saß vor meinem PC und versuchte meine Bilderfluten zu verwalten indem ich sie aussortierte, verschob und mit Schlagworten versah. Immer wieder kam mein Workflow ins Stocken, da ich wohl etwas schneller arbeiten wollte, als es meinem Computer möglich war. Auch bei anderen Arbeiten und auch bei Spielen fiel mir auf, dass mein Rechenknecht nicht mehr ganz auf dem Stand der Technik war. Ich nannte noch einen Athlon XP 2500+ mein Eigen, den ich bereits auf Empfehlung eines Bekannten höher getacktet hatte. Alle Maßnahmen, um noch ein Wenig Performance aus dem PC zu quetschen, reichten schlussendlich nicht aus, um ein Arbeiten zu ermöglichen, das meinen Ansprüchen genügte. Ich erkundigte mich sodann über die aktuellen Techniktrends und brachte mein veraltetes Wissen über Prozessoren, Grafikkarten, Mainboards und Displays auf den aktuellen Stand.

Auch mein Monitor, eine alte 21″-Röhre aus dem Jahre 2001, die bei einer schulischen Einrichtung ausgemustert und an mich abgetreten wurde, sollte die untere Grenze der technischen Anforderungen sein. Demnach brauchte das Gerät, das meinen Monitor ersetzen sollte, eine Mindestauflösung von 1600×1200 Pixel. Man möchte sich ja schließlich technisch weiterentwickeln…

Der entsprechende Wunsch-PC nahm auf dem Papier schnell Form an. Auch die Budgetgrenze, die ich mir gesetzt hatte, wurde mindestens genau so schnell überschritten. Bei der Auswahl der Komponenten fing ich beim Display an. Es sollte eines von EIZO mit der eben genannten Mindestauflösung sein, da mir eine gute Farbdarstellung sehr wichitg ist. Mit dem verbleibenden Budget wurde der PC zusammengestellt. Mit dem Plan, den PC möglichst bald anzuschaffen, vergingen dann doch wieder einige Wochen ohne Veränderung.