Fazit nach 16.000 km

Ich fahre meinen Golf GTI mit Performance Pack nun bald 1 Jahr. Der erste Sommer liegt hinter uns und der zweite Winter steht vor der Tür. Zeit einen weiteren Zwichenbericht abzugeben.

Meiner Meinung nach gehört der GTI auf die Landstraße. Lastwechsel und die wechselnden Geschwindigkeiten garantieren Fahrspaß pur. Nicht, dass es sich auf der Autobahn nicht auch gut fahren ließe, aber konstant eine Geschwindigkeit zu fahren ist auf Dauer langweilig.

Kurven machen um so mehr Spaß, wenn man kurz vorher kanckig abbremst und dann wieder herausbeschleunigt. Manchmal spurt man dann, wie die Differentialsperre an der Vorderachse arbeitet und das Auto quasi aus der Kurve herauszieht.

Das DSG und ich konnten uns in der Zwischenzeit anfreunden. Beherztes Beschleunigen ist möglich, auch ohne dass der Kick-Down einen mit dem Kopf nicken lässt. Die Fahrmodi sind eine nette Sache, wobei ich fast ausschließlich im Modus „Indvidual“ fahre. Dieser entspricht bei mir dem Modus „Normal“ mit Trimmung des Fahrwerks Richtung „Comfort“. Genau die richtige Einstellung für den Stadt-/Landverkehr. Die Modi „Comfort“ und „Eco“ nutze ich quasi nicht. Das Segeln im Modus „Eco“ ist eigentlich eine tolle Sache, doch viel zu oft musste ich feststellen, dass man seinem Vordermann hinten drauf rollt, da dieser mit Motorbremse doch wesentlich starker verzögert, als man selbst. Die Folge: Man must standing auf die Bremse latschen. Den Modus „Sport“ mag ich prinzipiell gerne und er wird bei zügiger Fahrweise auch genutzt, doch bei moderater Fahrweise stört mich der Schaltpunkt vom 2. in den 3. Gang. Das DSG schaltet bei ca. 4.000 U/min. Mit 50 km/h liegt man knapp darunter, so dass man mit jaulendem Motor durch die Stadt fährt. Manchmal ist das etwas unangenehm. Dabei hängt er im Sport-Modus aufgrund der höheren Drehzahl, bzw. den tendenziell niedrigeren Gängen, sehr schön am Gas. Immer praktisch, wenn man spontan entscheidet doch nocht die eine oder andere Grünphase mitzunehmen.

Der USB-Anschluss des Discover Pro hängt sich von Zeit zu Zeit auf. Passiert dies, dann wird ein „USB-Fehler“ angezeigt und das angeschlossene Gerät lässt sich nicht nutzen. Abhilfe schafft leider nur BUS-Ruhe, so dass man das Problem während der Fahrt nicht beheben kann und auf die Musikquelle verzichten muss.

Die Klappergeräusche halten sich tatsächlich in Grenzen. Manchmal scheppert etwas in der Mittelkonsole wenn bestimmte Frequenzen aus dem Radio tönen. Beim Panorama-Schiebedache klappert es immer in der vorderen rechten Ecke. Ich kann es leider nicht lokalisieren, aber dort war auch mal der Dachhimmel lose und nicht korrekt eingerastet. Ich hoffe, dass ich dies irgendwann mal abstellen kann, da dies akustisch eigentlich die einzige Stelle ist, die den Fahrspaß trübt.

Als Sommerreifen hätte ich mich doch für die 19″-Felgen „Santiago“ entscheiden sollen. Die sehen einfach etwas spannender aus als die „Austins“. Eventuell werde ich die nächsten Sommer tauschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.