Grafiktablet

Es gibt viele Gründe, warum ich mir eines dieser tollen Grafiktabletts zugelegt habe. Zum Einen ist da der künsterliche Aspekt und die Möglichkeit recht komfortabel ein Bildbearbeitungsprogramm damit bedienen zu können, und zum Anderen ist da natürlich der „Geek-Faktor“, der ein solches Gerät interessant macht. Lässig mit dem Stift in Hand auf dem Tablett herumfahren und elegant den Computer steuern. Das hat doch was…

Ich habe selbst schon verschiedene dieser Tabletts gesehen und auch ausprobieren dürfen. Selbst besaß ich bisher nur ein uraltes Wacom in der Größe DIN A6, welches noch mit seriellem und altem Tastaturanschluss angeschlossen wurde. Seit diese Anschlüsse nicht mehr wirklich populär sind und den USB-Ports gewichen sind, lag dieses jedoch nur noch ungenutzt herum. Außerdem war die Fläche immer sehr klein und ein freizügiges Zeichnen bzw. Agieren war damit nicht, oder nur eingeschränkt möglich.

Der Markt bietet nicht wirklich viel Auswahl an Herstellern. Ich denke, dass Aiptek, Genuis und natürlich Wacom hier eine vorherrschende Rolle einnehmen. Bei meiner Markanalyse sortierte ich die ersten beiden Hersteller jedoch relativ schnell aus, da deren Produkte meist auf eine Batterie in dem Eingabestift setzen und ich bisher selbst gut Erfahrung mit Wacom gemacht hatte. Die eigentliche Modelpalette von Wacom ist recht groß und bietet für jeden Geschmack etwas. Von winzig klein bis gigantisch ist alles vertreten. Die Consumer-Produkte unterschieden sich von den Prosumer-Produkten, dass der Stift weniger Druckstufen aufweist und nicht neigungssensitiv ist, d.h. ich kann die Pinseleigenschaften nicht durch den Neigungswinkel des Stiftes beeinflussen. Die Größe der sensitiven Fläche des Tabletts wurde unter anderem von meinem Computersisplay und dem zur Verfügung stehenden Platz auf meinem Schreibtisch vorgegeben – also DIN A5 Wide.

Im Lieferunfang des Wacom Intuos3 A5 Wide sind enthalten:

  • Tablett
  • Stift
  • 2 normale Ersatzspitzen
  • 1 rauhe Ersatzspitze
  • 1 Softspitze
  • Stifthalter
  • CD mit Treibern und Software „Corel Painter Essentials 3“

Das Tablett macht einen wertigen Eindruck. Das Gehäuse ist quasi zweischichtig, so dass der Eindruck entsteht, es sei mit einer dicken Lackschicht überzogen. An der Unterseite befinden sich Gummifüsse, die ein Verrutschen auf dem Schreibtisch verhindern. Das USB-Kabel ist ca. 2 Meter lang, so dass man das Tablett auch mal auf den Schoß nehmen kann. Das Kabel kann wahlweise nach hinten, oder links aus dem Gehäuse herausgeführt werden, indem es in die entsprechende Öffnung geklemmt wird.

Der Stift besitzt eine griffige Gummiummantelung, die nach unten hin dicker wird, in einem Wulst mündet und somit guten Halt für die Finger bietet. An der Seite ist ein Wipp-Tast-Schalter, der mittels Software mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden kann. Am anderen Ende des Stiftes befindet sich der obligatorische Radiergummi. Der Stift liegt gut in der Hand, wobei ich ihn als etwas zu leicht empfinde. Wenn er etwas schwerer wäre würde er sicher noch besser und „satter“ in der Hand liegen.

Links und recht von der eigentlichen Schreib-/Malfläche befinden sich jeweils 4 frei konfigurierbare Tastschalter und ein sog. Touch-Stripe. Die Taster haben einen recht Ordentlichen Druckpunkt und ein Taster ist mit einer Vertiefung versehen, um sich auch blind zurechtzufinden. Mit ein wenig Eingewöhnungszeit will das auch sicherlich gelingen. Zwischen den Tastern und dem Gehäuse sind Spalten, die, wie ich Vermute, recht krümelanfällig sein werden.