Servicewüste? Ja und Nein!

Nachdem meine Vorstellungen von einem neuen Auto immer konkreter wurden, wollte ich mir von einem lokalen Händler ein Angebot unterbreiten lassen. Ich fuhr also nach der Arbeit zu einem der hiesigen Volkswagen-Händler und betrat den Verkaufsraum. Zwei der insgesamt vier Mitarbeiter hatten offenbar Kunden und waren beschäftigt. Die anderen beiden starrten auf ihre Bildschirme, sahen aber nicht wirklich beschäftigt aus. Ich wanderte durch den Verkaufsraum, schaute mir die ausgestellten Autos an und suchte nach Prospekten.
Ist es wirklich so, dass ich mich dem Verkäufer auf den Schoß setzen muss, damit er mich registriert?

Gerade als ich beschloss einen der Mitarbeiter aus seiner Lethargie zu reißen klingelte mein Telefon. Es war der Verkäufer einer Autohaus-Gruppe in Niederbayern, bei dem wir bereits zwei Autos gekauft hatten und den ich auch in Sachen Golf GTI kontaktiert hatte. Er teilte mir mit, dass er nochmal mit seinem Chef gesprochen und alles durchgerechnet hat und er mir ein Angebot unterbreiten will.

Ergebnis: Das Angebot war gut. So gut, dass ich auf dem Hacken umdrehte und den Laden verließ. Selbst wenn das Angebot dort noch besser gewesen wäre, so hätte ich den Wagen trotzdem in Niederbayern gekauft. Und ich als Widerholungstäter kann es beurteilen: Bei denen macht Autokaufen Spaß.