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Blitzschlag 7 (das Finale)

Mein alter iMac wurde von TNT angeholt. Es dauerte dann exakt eine Woche, bis der Kurier wieder vor meiner Tür stand und mir meinen neuen iMac übergab.

Es ist wie an Weihnachten. Das Auspacken der Pakete macht doch am meisten Spaß. Der iMac läuft, das TimeMachine Backup konnte ohne Probleme aufgespielt werden, obwohl ich mich dafür entschlossen habe, die Gelegenheit zu nutzen und auf einer zweiten Partition ein frisches System aufzusetzen. Erst nachdem dort der gewünschte Stand hergestellt war, habe ich die alte Partition gelöscht.

Was mir bisher aufgefallen ist: Der iMac mit 3,06 GHz ist deutlich hörbarer als mein alter iMac mit 2,8 GHz – nicht störend, aber eben hörbarer. Unter Last dreht der Lüfter noch einmal richtig auf, was den Unterschied noch deutlicher macht. Die Grafikkarte (ATI Radeon HD4850) ist erfreulich performant und kitzelt noch ein paar Frames mehr aus der Kiste.

Gestern erhielt ich dann noch einen Anruf von meinem Service-Betreuer bei Apple, der sich bei mir erkundigte, ob alles in Ordnung sei, oder ob ich irgendwelche Fragen hätte.

Fazit: Nach den ganzen Problemen, die sich in Summe über 1 1/2 Monate hingezogen haben, bin ich mit dem Service von Apple sehr zufrieden. Den AppleCare Protection Plan kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen, da er sich in einem solchen Fall sehr bezahlt macht. Bei der Wahl des Service Providers sollte man sich im Vorfeld erkundigen, wie die Erfahrungen anderer sind. So findet sich sicher ein zuverlässiger und kompetenter Service Provider.

Blitzschlag 6

Einen ganzen Monat konnte ich nun wieder ohne Probleme arbeiten, bis mir ein Stromausfall einen Strich durch die Rechnung machte. Anschließend ließ sich der iMac wieder nicht mehr einschalten und zeigte die gleichen Symptome wie zuvor.

Erfahrungsgemäß konnte ich damals den Rechner wieder starten, wenn ich ihn für längere Zeit vom Netz trennte. Ich zog also das Netzkabel ab und wartete bis zum nächsten Tag. Leider verschlechterte sich der Zustand, da am nächsten Tag der iMac überhaupt kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Selbst die Diagnose-LED leuchteten nicht mehr, was sie am Abend zuvor noch taten.

Voller Frust versuchte ich den damaligen Apple-Mitarbeiter vom Support per E-Mail zu kontaktieren, doch leider war dieser nicht erreichbar. Ich rief bei der Hotline an und gelangte zu einer Kollegin, der ich meine lange Geschichte schilderte. Sie hatte ein Einsehen und bot mir nach einem letzten Fernwartungsversuch an, meinen iMac zu tauschen.

Ich erhielt ein Angebot aus der aktuellen Produktpalette, welches nicht schlechter war, als mein bisheriger iMac. Dennoch nutzte ich die Möglichkeit des „Upgrades“ und orderte das derzeit größte, verfügbare Model. Hierfür muss ich jetzt den Differenzbetrag bezahlen. Der Austausch wird derzeit veranlasst und abgewickelt. Kurz zusammengefasst passiert folgendes:

  • mein alter iMac wird abgeholt
  • sobald dieser bei Apple eingegangen ist, wird mein neuer iMac zusammengestellt und versendet

Da ich meinen alten iMac nicht anschalten kann, habe ich natürlich auch keine Möglichkeit die eingebaute Festplatte zu sichern, bzw. zu formatieren. Ich muss also der Mitarbeiterin glauben, dass Apple nach Eingang und Prüfung des iMacs die Festplatten verschrottet. Hoffen wir das Beste.