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Umbaumaßnahmen am Golf VI

Bei einem Gebrauchtwagen hat man nur bedingt Einfluss auf die Ausstattungsmerkmale. Glücklicherweise ist es möglich, das eine oder andere Feature nachzurüsten. Hierfür muss zunächst abgeklärt werden, ob generell ein Nachrüsten möglich ist und welche Teile dafür benötigt werden. Ist dies dann geklärt, kann beim Freundlichen die Bestellung aufgegeben werden und das muntere Schrauben beginnen.

Ich habe mich dazu entschossen, die folgenden Dinge nachzurüsten:

  • Schubladen unter den Vordersitzen
  • Bluetooth Freisprecheinrichtung
  • Media-In in der Mittelarmlehne
  • eventuell Fussraum-Beleuchtung vorne

In weiteren Beiträgen werde ich jeweils die für den Umbau erforderichen Teile auflisten und nach Möglichkeit den Umbau beschreiben und dokumentieren. Eventuell sind diese Berichte dann auch für andere Bastler hilfreich.

Headset Sony DR-BT 21

Aus verschiedenen Bedürfnissen heraus war ich auf der Suche nach einem Headset. Ich wollte es einerseits am Computer in Verbindung mit Skype sowie an der Spielekonsole und mit meinem Handy verwenden. Bei meiner Suche standen die Merkmale „stereo“, „Bluetooth“ und „Nackenbügel“ im Vordergrund und nach einigen Recherchen viel meine Wahl auf das Headset DR-BT 21 von Sony.

Mit im Lieferumfang befindet sich lediglich ein Netzteil zum Laden des Headsets. Da meine Bestellung aus England verschickt wurde, lage dem Paket außerdem noch ein Steckeradapter bei, um das Netzteil in einer hiesigen Steckdose verwenden zu können. Nach etwa 1 1/2 Stunden war das Headset komplett geladen und ich konnte den ersten Einsatz erproben.

Entegen meinem ersten Headset-Versuch von B-Speech (Calypso SP), liegt der Nackenbügen sehr angenehem am Kopf an und drückt an keiner Stelle. Der Bügel wird jeweils links und rechts über das Ohr gehängt, so dass die Lautsprecher vor dem Ohr platziert werden. Da die Bügel etwas oberhalb der Kopfhörer verlaufen, hängen diese bei mir etwas tief. Es beeinträchtigt zwar nicht die Höreigenschaften und ist sicherlich auch von den Ohren abgängig, aber dennoch sollten die Kopfhörer für meinem Geschmack eher mittig vor dem Gehörgang hängen. Da das Headset angenehm stramm am Kopf sitzt kann man den Sitz durch nach oben schieben etwas korrigieren. Der Nackenbügel lässt sich an drei Stellen zusammenklappen, um das Headset etwas taschenfreundlicher zusammenfalten zu können. Ein grundlegender Nachteil der Nackenbügel ist, dass der Kopfhörer etwas verrutschen kann, wenn man den Kop nach hinten neigt, oder man eine Jacke mit hohem Kragen oder einen Rollkragenpullover trägt.

Die Bedienelemente sind alle auf der rechten Seite untergebracht und gut erreichbar. Hinten liegt ein Kipp-Druck-Schalter, der gut mit dem Daumen bedient werden kann und für die Funktionen „Vor“, „Zurück“, „Play“ und „Pause/Stop“ zuständig ist. Oben liegt ein Wipp-Schalter für die Lautstärke und an der Seite befindet sich jeweils ein Druck-Schalter für die Rufannahme und für das An- und Ausschalten des Headsets. Alle Schalter sind funktional, lediglich der Druckpunkt des Schalters für die Rufannahme ist etwas schwammig. Die Übertragung der Steuerbefehle (z.B. Play und Stop) erfolgt etwas verzögert.

Das Verbinden mit meinem Handy, der Sielekonsole und meinem Computer funktionierte jeweils ohne Probleme. Ein langer Druck auf den An-/Ausschalter versetzt das Headset in den Pairing-Modus, so dass eine Verbindung eingerichtet werden kann. Das spätere Verbinden funktioniert auch, wenn es nicht zu überschneidungen der einzelnen Bluetooth-Funkbereiche kommt. So konnte sich das Headset zum Beispiel nicht mit meinem Computer verbinden, da es bereits mit meinem Handy gekoppelt war, welches direkt neben mir auf dem Schreibtisch lag. Erst nachdem ich das Bluetooth am Handy deaktivierte, kam eine entsprechende Verbindung zustande.

Den Klang würde ich in Anbetracht der Lautsprecher-Konstruktion als gut bezeichnen. Aussetzer bei der Übertragung (Handy in der Hostentasche) traten bisher nicht auf und das systembedingte Hintergrundrauschen fällt nur bei leisen Musikpassagen auf. Bei lauten Passagen kann es passieren, dass die Musik etwas verzerrt wiedergegeben wird. Ferner ist mir aufgefallen, dass die Übertragung eines Telefongesprächs deutlich mehr Rauschen aufweist, als bei der Musikübertragung.

x + iPhone 3G = Musik + Ladefunktion

Wie bereits hier berichtet, funktioniert der original iPod Adapter von Volks.wagen nicht mehr mit dem iPhone 3G. Um obige Gleichung aufzulösen, machte ich mich auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz. Folgende Anforderungen stellte ich an einen neuen Adapter bzw. ein neues Radio:

  • Möglichst gefälliges Design, welches sich gut in das Design meines Polos einfügt
  • Blaue Displaybeleuchtung
  • Volle Unterstützung des iPhone 3G
  • Ladefunktion des iPhone 3G
  • Einhaltung des mir gesetzten Preisrahmens
  • Nice to have: Bluetooth Freisprecheinrichtung

Tatsächlich wurde die Auswahl sehr eingeschränkt durch die Ladefunktionalität. Es fanden sich nur ein paar Radios bei denen das Laden bestätigt wurde. Das Design stellte sich ebenfalls als nicht ganz einfach heraus, da die meisten Radios eher futuristischen Geräten mit blinkenden Displays und Knöpfen gleichen. Nervige Animationen und flutlichtähnliche Beleuchtungszustände sind doch eher störend.

Meine Suche fand bei Pio.neer ein Ende. Neben Ken.wood ist er einer der wenigen Hersteller, die derzeit das iPhone voll unterstützen. Beide Hersteller glänzen mit einem gefälligen Design, wobei Ken.wood wegen seiner eher glänzenden, schwarzen Oberfläche ausfiel. Schlussendlich habe ich mich für das DEH-P700BT von Pio.neer entschieden. Das iPhone kann wahlweise über das Radio oder direkt gesteuert werden, eine Bluetooth Freisprecheinrichtung, relative dezentes Design und die Displayfarben lassen sich individuell einstellen.

Ich habe es nun beim größten Buchversandhandel im Internet bestellt und werde natürlich über das Radio und seinen Funktionalitäten berichten.