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Einbau Media-In in Mittelkonsole (Golf VI) – Teil 2

Das Wetter war schön, die Sonne schien – die besten Voraussetzungen für den geplanten Einbau des Nachrüstsatzes für den Media-In Anschluss.

Der im vorherigen Beitrag erwähnte Nachrüstsatz beinhaltet alle für den Einbau erforderichen Teile. Es sind neben dem Ablagefach mit Interface ein Kabelsatz, Stecker, Massekabel, Kabelbinder, USB-Adapter sowie Einbauanleitung enthalten.

Benötigtes Werkzeug:

  • Montagekeil aus Kunsstoff
  • Torx-Schraubenschlüssel (TX 20)
  • ISO-Stecker Entriegelungswerkzeug (z.B. Hazet 4672-12)
  • Steckschlüssel (10er)
  • Kabelbinder (im Lieferumfang des Nachrüstsatzes enthalten)

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Einbau Media-In in Mittelkonsole (Golf VI) – Teil 1

Während der Vorbereitungsphase galt es zunächst die korrekten Teilenummern herauszufinden. Dies ist nicht ganz einfach gewesen, da es scheinbar indentische Bauteile mit unterschiedlichen Teilenummern gibt, oder der Umbau ein anderes Bauteil erfordert, als im Fahrzeug verbaut wurde. Die Auswahl der Teile richtet sich zum einen nach dem Einbauort und dem anzuschließeden Gerät. Folgende Teile sind für die Nachrüstung des Multimediaanschlusses (Media-In) erforderlich.

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Montage Pedalkappen aus Edelstahl für Schaltgetiebe (Golf VI)

Jedes Auto hat Pedale im Fußraum – manchmal zwei und manchmal drei – und egal wie sie aussehen, alle eignen sich ganz hervorrangend für die ihnen zugedachte Aufgabe. Es gäbe also keinen Anlass diese auszubauen und gegen andere zu ersetzen, wären sie nicht, wie in den meisten Fällen, einfach nur schwarz und optisch wenig ansprechend.

Um das Auto optisch ein Wenig aufzuwerten, habe ich nun die original Pedalkappen aus Edelstahl eingebaut, deren Montage ich hier kurz erläutern will. Mein Auto besitzt ein Schaltgetriebe, aber beim Automatikgetriebe ist quasi gleichermaßen vorzugehen.

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Baust du noch, oder kochst Du schon?

Im Rahmen eines Umzuges habe ich es auf mich genommen, eine bei einem schwedischen Möbelhaus erworbene Küche eigenhändig aufzubauen. Dies ist nun endlich geschafft und das „Essengehen“ und „Essenbestellen“ hat endlich wieder ein Ende. Da der Teufel bekanntlich im Detail steckt, möchte ich Euch die Highlights dieses Aufbaus nicht vorenthalten, um somit eventuell anderen Leidensgenossen den Aufbau zu erleichtern und um manchen Stress zu ersparen.

  • Mach das Aufmaß der Küche gründlich! Messe vorsichtshalber immer an mehreren Stellen, denn auch ein Neubau ist nicht immer gerade. So kann die Küche hinten breiter sein, wie vorne.
  • Vergesse nicht genau zu notieren, wo Starkstromanschluss (für Herd), Wasserablauf und wasserzulauf (für Spüle und Geschirrspüler) liegen.
  • Ist ein Fliesenspiegel vorhanden, dann kalkuliere die Dicke der Fliesen mit ein. Meistens stehen die Korpusse samt Arbeitsplatte vor dem Fliesenspiegel.
  • Bei Küchen in L-Form oder U-Form sind die Ecken besonders knifflig. Achte darauf, dass in den Ecken keine Korpusse platziert werden, deren Türen Richtunmg Ecke aufgehen. Da die Griffe ggf. noch etwas auftragen, würden die Türen nicht ganz aufgehen und die Blende, gegen welche die Türe schlägt kann zerkratzen. In diesem Fall sollte man ein Ausgleichsstück (mind. 5 cm Breite) einplanen.
  • Schubladen direkt in der Ecke könnt ihr ebenfalls vergessen.
  • Einzig wenn die grifflose Front verwendet wird, hat man in der Ecke etwas mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Wer mit dem Gedanken spielt eine andere Arbeitsplatte, als eine vom Schweden zu nehmen, der sollte wissen, dass dessen Platten 62 cm tief sind. Die Standardarbeitsplatte eines Baumarktes ist jedoch nur 60 cm tief. Somit würde die Platte nicht mehr überstehen.
  • Haltet Euch beim Aufbau immer an die Anleitungen. Lieber einmal öffter durchlesen und dann wie vorgeschrieben machen.
  • Beim Festnageln der Rückwände ruhig alle Nägel verbrauchen. Gerade im unteren Bereich schaden mehrere Nägel nicht, da man dort immer die Teller gegenschiebt und somit die Rückwand nach und nach lose werden kann.
  • Um bei den Arbeitsplatten eine vernünftige Eckverbindung hinzubekommen, kann man diese gegen ein entsprechendes Entgeld auch bei einem Baumarkt fräsen lassen (sofern man keine Arbeitsplatte des Typs PERSONLIG erworben hat). Einfach mal nachfragen. In meinem Fall war dies kein Problem und eine Eckverbindung mit Verbinder hat ca. 45 Euro gekostet.
  • Die Plasikstandfüsse der Korpusse etwas höher als 16 cm drehen, damit später auch noch die Fussleiste darunter passt.
  • Beim Ausschneiden der Löcher für Spüle und Kochfeld erst Löcher in den Ecken bohren und dann mit der Stichsäge die ersten zwei parallelen Schnitte machen. Anschließend erst zwei Leisten mit dem Ausschnitt verschrauben, so dass diese etwas überstehen. Erst dann die zwei letzten Schnitte durchführen. Dadurch wird der Ausschnitt von den Leisten getragen und ein Ausbrechen und Verkannten vermieden.
  • 8er Dübel und 6er Schrrauben mit Sechskantkopf sind für die Hängeschränke mehr als ausreichend.
  • Hängen die Hängeschränke unten vor dem Fliesenspiegel, so sollte man oben eine Leiste in entsprechender Stärke zwischen Wand und Hängeschrank bringen, damit dieser gerade hängt.

So, nun wünsche ich allen frohes Schaffen und einen erfolgreichen Aufbau.