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Unfähig? (46.172 km)

Die Odyssee geht weiter. Nachmittags erhielt ich einen Anruf, dass die Werkstatt leider einen falschen Himmel geliefert bekommen hat – nämlich einen vom Fabia. Sie bringen mir das Auto wieder und wenn der richtige Himmel da ist, melden Sie sich wieder, damit dann mein Auto erneut abgeholt werden kann.

Mein Auto hat bisher noch nicht viele Reparaturen gebraucht, aber rückblickend muss ich langsam aber an der Kompetenz des Autohauses zweifeln. Bei der damaligen Inspektion wurde die Taschenlampe getauscht. Bestellt wurde die falsche Farbe. Nun sollte der Himmel getauscht werden, weil sie ihn bei der Montage der GPS-Antenne geknickt hatten. Geliefert wurde der Himmel für den Skoda Fabia. Auch die Griffe wurden falsch geliefert.

Ach ja, wenn ich schon dabei bin. Gestern wollte ich mit auf der Beifahrerseite die Türe öffnen. Dies gelang mir jedoch nicht. Mehre Versuche die Tür durch Anfassen der Sensoren zu entriegeln scheiterten alle. Auf der Fahrerseite kein Problem. Das Witzige an der Sache: Der Griff wurde wegen eines Defektes vor einigen Tagen getauscht. Zu Hause versuchte ich die Türe zu verriegeln. Ging wieder nicht. Heute morgen der erneute Versuch, die Tür zu öffnen. Fehlanzeige. Also wieder ein Punkt den das Autohaus offenbar nicht richtig behoben hat.

Ich frage mich, ob der Lackauftrag zu dick sein kann und somit die Sensorik nicht korrekt funktioniert. Der Griff musste schließlich lackiert werden und erfahrungsgemäß ist der Lackauftrag von Hand dicker, als der in der Fertigung eines Autos.

Update: Ich habe inzwischen den Fehlerspeicher ausgelesen und wieder zwei Fehler in der Zugriffskontrolle auf der Beifahrerseite gefunden. Darauf hin schrieb ich eine E-Mail an das Autohaus, dass sie es bitte so koordinieren sollen, dass Himmel und Griff bei Bedarf gleichzeitig getauscht werden sollen und ich nicht noch ein 5. Mal hinfahren muss. Kurz darauf meldete sich der Leiter der Werkstatt, entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und vereinbarte einen neuen Termin mit mir. Das Auto bleibt nun 4 Tage in der Werkstatt. In dieser Zeit stellt mir das Autohaus einen kostenfreien Leihwagen zur Verfügung.

Einmal abschleppen bitte! (46.169 km)

Heute war der Termin zur Abholung meines Autos. Wie schon berichtet, soll ja der Himmel ausgetauscht werden, welcher bei der letzten Reparatur geknickt wurde. Bevor der Wagen abgeholt wurde, habe ich noch eine kurze Bestandsaufnahme gemacht um zu sehen, wie die Teile derzeit montiert sind und dann später kontrollieren zu können, ob der Himmel auch wieder vernünftig eingebaut wurde (Spaltmaße, etc.).

  • Bei der erst kürzlich ausgetauschten GPS-Antenne stellt ich fest, dass diese etwas locker sitzt. Sie lässt sich leicht etwas nach links und rechts verdrehen.
  • Bei dem Griff hinten links fehlen die Abdeckungen an den Befestigungen und die Dämpfung funktioniert nicht mehr.
  • Bei dem Griff vorne rechts geht die Dämpfung ebenfalls nicht.

Ich habe diese Punkte auf einen Zettel geschrieben und ins Auto gelegt, damit die Kollegen in der Werkstatt, sich das anschauen können.

Um ca. 9:30 Uhr wurde der Wagen abgeholt und entgegen meiner Erwartung auf einen Abschleppwagen verfrachtet. Der Fahrer erkundigte sich noch mal danach, wann der Wagen wieder da sein soll und ich unterschrieb den Auftragszettel und wies auf meinen Zettel im Auto hin. Nun bin ich gespannt, wann ich den Wagen zurück bekomme.

Kessy und GPS (45.868 km)

In der Vergangenheit bemerkte ich schon des Öfteren, dass mit dem Schließsystem „Kess“ etwas nicht stimmt. Schlussendlich deutete das Multifunktionsdisplay mit weißen Lettern auf schwarzem Grund ganz deutlich darauf hin: „Kesse defekt.“ Ich habe kurzerhand den Fehlerspeicher ausgelesen und fand eine Unterbrechung in der Antenne auf der Beifahrerseite. Etwas überrascht war ich dann jedoch, als ich zusätzlich noch einen Kurzschluss nach Masse bei der GPS-Antenne im Fehlerspeicher vorfand.

Ich vereinbarte einen Termin beim Freundlichen und brachte den Wagen zum vereinbarten Termin dort hin. Im laufe des Tages unterrichtete man mich darüber, dass ein neuer Türgriff verbaut und die Antenne getauscht werden müsste. Da der Türgriff jedoch noch lackiert werden müsse, wäre ein neuer Termin zur Montage erforderlich. Ich also hin, mein Auto abgeholt und einen neuen Termin, eine Woche später vereinbart. Eine Woche später wieder zum Freundlichen, um die neuen Teile montieren zu lassen. Diesmal entschloss ich mich jedoch auf das Auto zu warten, da mir ein Kollege sagte, dass es etwa 2 Stunden dauern würde, um Türgriff und Antenne auszutauschen.

Nach etwas drei Stunden kam dann ein Mitarbeiter des Freundlichen zu mir. Aber anstatt mir mitzuteilen, dass mein Auto nun fertig sei, sagte er mir, dass sie beim Einbau der GPS-Antenne den Himmel geknickt hätten und bereits einen neuen bestellt haben. Ich schaute ihn etwas ungläubig an und versicherte mich seiner Ernsthaftigkeit und beschwerte mich, dass es wohl nicht sein kann, dass ich nun ein drittes Mal zu ihnen in die Werkstatt kommen soll. Er versuchte, mich zu beruhigen und sicherte mir zu, dass mein Auto zum Austausch des Himmels geholt und wieder gebracht würde. Sie bastelten dann noch gut eine Stunde an meinem Auto rum und übergaben es mir wieder mit neuem und lackierten Türgriff, einer neuen GPS-Antenne und einem geknickten Himmel. Immerhin, Kessy schien wieder zu funktionieren.

Ich frage mich tatsächlich, wie man es schaffen kann den Himmel zu knicken. Der Werkstattleitfaden gibt vor, dass der Himmel an der Heckklappe gelöst wird und dann von hinten hinein gegriffen werden soll, um die GPS-Anrtenne zu tauschen. Da sind die Kollegen wohl etwas zu forsch vorgegangen. Auf jeden Fall haben Sie sich die denkbar ungünstigste Stelle ausgesucht. Um den Himmel eines Autos zu tauschen, muss so einiges vorher ausgebaut werden. Da wären zum Beispiel: die oberen Verkleidungen der A-, B-, C- und D-Säule, die Handgriffe, die Sonnenblenden, die Lichter, die Bedienung für das Schiebedach und die Verankerungen für das Gepäcknetz. Das alles muss raus, erst dann kann der Himmel abgesenkt und heraus genommen werden. Meine größte Befürchtung ist jedoch, dass nach dem Austausch alles klappert und knarzt.

Eine Woche später meldete sich der Freundliche erneut, um einen Termin zur Abholung zu vereinbaren. Ich gab Ihnen die Adresse meiner Arbeit. Mein Wagen soll morgens abgeholt, dann repariert und bis 17 Uhr wieder gebracht werden.