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Servicewüste? Scheinbar ja!

Es trug sich an einem Samstag im Oktober zu, als ein Bekannter und ich zu verschiedenen Autohäusern fuhren, um uns Autos anzuschauen. Ich war zu der Zeit damit beschäftigt, die am Markt verfügbaren Kompaktwagen zu analysieren und wollte diese teilweise auch mal in Natura sehen und mich auch mal hineinsetzen.

Die erste Station war ein Audi-Händler. Wir betraten den Verkaufsraum. Hinter dem Schalter saß eine Dame, etwas weiter im Hintergrund wuselten noch zwei weitere Kollegen rum. Andere Kunden waren zu dem Zeitpunkt nicht anwesend. Wir gingen um die Autos herum, wir setzen und hinein, wir standen vor den Autos und tauschten unsere Meinungen aus und so verging Minute um Minute. Wir gingen.

Die zweite Station war Mercedes-Händler. Wieder das gleiche Schauspiel. Beim Betreten der Verkaufsräume passierten wir die Tische der Verkäufer. Einer von Ihnen hatte gerade Kunden, ansonsten waren wir die einzigen Interessenten. Ich setzte mich in die A-Klasse, befand die Qualität der Innenausstattung als nicht so gut wie beim Golf und stieg wieder aus. Wir gingen.

Die dritte und letzte Station war ein Volkswagen-Händler. Ich brauche eigentlich nicht erwähnen, dass es hier genauso ablief wie in den vorherigen Häusern auch. Keine Begrüßung, kein „Kann ich Ihnen behilflich sein?“, kein kurzes Kopfnicken als Zeichen, dass man als Kunde wahrgenommen wurde.

Ich erwarte beim besten Willen keinen roten Teppich, wenn ich einen Laden betrete, aber wenn man sich als potentieller Käufer eines mehr als 30.0000 Euro teuren Autos unbehaglich und deplatziert fühlt, dann läuft da doch etwas verkehrt.

Zwiwschenstand (33.155 km)

Ich bin nun ziemlich genau 20.000 km mit dem Supberb unterwegs, habe eine Inspektion hinter mir und kann mir daher ein recht umfassendes Bild vom Auto selbst, aber auch vom Service meiner neuen Service-Werkstatt machen.

Das Auto ist, wie der Name schon verlautbaren lässt, „superb“. Es ist zuverlässig und das 170 PS Diesel-Aggregat werkelt kraftvoll vor sich hin. Der Verbrauch liegt bei meiner Fahrweise (normal bis zügig, überwiegend Stadt und Landstraße) bei ca. 8,5 Litern. Sicher kann man noch sparsamer mit dem Superb unterwegs sein, aber auf der Autobahn lasse ich dem Wagen schon mal seinen Auslauf. 180 km/h empfinde ich als angenehme Reisegeschwindigkeit. 215 Stundenkilometer gehen auch, dann steigt der Verbrauch aber merklich an.

Technisch funktioniert am un im Auto eigentlich alles wie es soll. Manchmal kommt es vor, dass der Schlüssel von Kessy nicht erkannt wird, oder aber man die Türe nicht mit den Sensoren öffnen kann. Hier können verschiedene Gründe urächlich sein. Handy zu nah am Schlüssel, die Luftfeuchtigkeit anderen Strahlungen – man weiß es nicht genau. Zum Glück gehören die Fälle eher der Seltenheit an und zur Not kann ich das Auto auch mit der Fernbedienung entriegeln, bzw. verschließen.

Die elektrische Heckklappe kann ich inzwischen über den Taster in der Mittelkonsole und der Fernbedienung nicht nur öffenen, sondern auch wieder schließen. Werkseitig ist die offenbar aus Sicherheitsgründen nicht vorgesehen, aber mit Hilfe von VCDS konnte die Codierung geändert werden. Ich persönlich finde es praktisch.

Bis zu meiner Inspektion hatte ich mir ein paar Probleme und Mängel notiert, mit denen ich die Service-Werkstatt konfrontierte. Nachfolgend eine kurze Auflistung und die Ergebnisse der Inspektion.

  • Kraftstoffpunkte gibt ein Surren/Brummen von sich -> Stand der Technik. Insbesondere wenn der Tank relativ leer ist, ist das Geräusch besonders zu hören.
  • Nebelscheinwerfer feucht -> wurde getauscht.
  • Dachleiste war verrutscht und Heckklappe hat die Folienbeschichtung dieser Leiste abgerubbelt -> Dachleiste wurde getauscht.
  • Navigationssystem ist träge und verliert beim Navigieren manchmal die Spur -> da keine aktuellere Firmware verfügbar war, wurde an dieser Stelle nichts gemacht.
  • Taschenlampe im Kofferraum flackert sporadisch -> Taschenlampe wurde getauscht.

Außerdem wurden im Rahmen einer Service-Aktion die Embleme vorne und hinten getauscht. Meine sahen zwar noch ansehnlich aus, aber bitte, wenn der Freundliche das so will, gerne. Apropos der Freundliche. Der Service des Autohaus Frisch in Forstinning war sehr gut. Alle meine angemeldeten Punkte wurden einzeln besprochen und auch der Preis für die Inspektion war absolut aktzeptable. Auf kurzfristige Fragen meinerseits wurde sofort eingegangen. So wurden auch noch die Winterreifen auf das Auto meiner Frau aufgezogen, obwohl ich hierfür keinen Termin hatte und meine Frau mich eigentlich nur zur Abholung hinbringen wollte.

Blitzschlag 7 (das Finale)

Mein alter iMac wurde von TNT angeholt. Es dauerte dann exakt eine Woche, bis der Kurier wieder vor meiner Tür stand und mir meinen neuen iMac übergab.

Es ist wie an Weihnachten. Das Auspacken der Pakete macht doch am meisten Spaß. Der iMac läuft, das TimeMachine Backup konnte ohne Probleme aufgespielt werden, obwohl ich mich dafür entschlossen habe, die Gelegenheit zu nutzen und auf einer zweiten Partition ein frisches System aufzusetzen. Erst nachdem dort der gewünschte Stand hergestellt war, habe ich die alte Partition gelöscht.

Was mir bisher aufgefallen ist: Der iMac mit 3,06 GHz ist deutlich hörbarer als mein alter iMac mit 2,8 GHz – nicht störend, aber eben hörbarer. Unter Last dreht der Lüfter noch einmal richtig auf, was den Unterschied noch deutlicher macht. Die Grafikkarte (ATI Radeon HD4850) ist erfreulich performant und kitzelt noch ein paar Frames mehr aus der Kiste.

Gestern erhielt ich dann noch einen Anruf von meinem Service-Betreuer bei Apple, der sich bei mir erkundigte, ob alles in Ordnung sei, oder ob ich irgendwelche Fragen hätte.

Fazit: Nach den ganzen Problemen, die sich in Summe über 1 1/2 Monate hingezogen haben, bin ich mit dem Service von Apple sehr zufrieden. Den AppleCare Protection Plan kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen, da er sich in einem solchen Fall sehr bezahlt macht. Bei der Wahl des Service Providers sollte man sich im Vorfeld erkundigen, wie die Erfahrungen anderer sind. So findet sich sicher ein zuverlässiger und kompetenter Service Provider.

Blitzschlag 4

Inzwischen sind wieder ein paar Tage vergangen und mein iMac läuft immer noch nicht. Seit dem letzen Bericht war der Rechner erneut beim Service Provider, der jedoch keinen Hardwaredefekt ausmachen konnte und mir den iMac mit dem Hinweis mitgab, ich solle doch mal eine Neuinstallation wagen.

Zuhause führte ich murrisch „Archivieren und installieren“ durch, was aber ebenfalls nicht zum erhoften Erfolg führte. Inzwischen habe ich direkt mit Apple Kontakt ausgenommen und vom 2nd-Level-Support noch einen Hinweis bekommen, um einen Softwarefehler auszuschließen. Um dies zu können, soll ich eine zweite Partition auf der Systemplatte anlegen und darauf dann ein frisches Betriebssystem, einschließlich aller Updates, aufspielen. Wenn das geschafft ist, versuche ich den Fehler erneut zu reproduzieren.

Hinweis: Wird beim Versuch die Festplatte zu partitionieren eine Fehlermeldung wegen Speicherplatzmangel ausgegeben, so liegt es daran, dass die die Festplatte ihre Datenblöcke über die gesamte Platte verteilt hat und nicht genügend Platz für die neue Partition zur Verfügung steht. Ein neues Einspielen des Systems mittels Time Machine schreibt zunächst alle Daten hintereinander auf die Festplatte, so dass im Anschluss auch die Partition klappen sollte.