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Eine neues Auto (mal wieder)

Nachdem meine Frau sich von Ihrem Skoda Octavia Combi verabschiedete, um ihn gegen einen VW Sharan einzutauschen, wuchs in meinem Kopf die Idee heran, mein Auto auch zu ersetzen. Hintergrund meiner Idee war, dass meine Frau nun das große, familientaugliche Reiseauto fährt und ich eigentlich nicht mehr ein so großes Auto benötige (Skoda Superb Combi). Ein kleiner, aber spaßiger Wagen sollte es sein.

Meine Mindestanforderungen im Hinterkopf, begann ich mit der Analyse des Automarktes. Er sollte kleiner als mein Superb sein, aber auch mindestens soviel PS haben (170 PS). Ich schaute mir den Audi A1 und S1, aber auch den TTS an. Ich warf einen Blick auf A-Klasse, Mini, Smart und Co, die aber so gar nicht in mein Beuteschema passen wollten. Ich las Prospekte, schaute mir Fahrberichte auf YouTube an und schaute mir die Autos bei den Händlern an, um mich auch reinsetzen zu können.

Der TTS wurde recht bald von meiner Liste gestrichen, da der Gebrauchtwagenmarkt zu dem Zeitpunkt kein vernünftiges Angebot parat hielt. Der gerade erschienene neue TT ist nicht wirklich erschwinglich und zu guter Letzt war es auch die Vernunft. Ich habe einen 2 Jahre alten Sohn und den muss ich schon ab und zu transportieren können. Dafür ist der TT weniger geeignet, oder nicht so praktisch.

Der A1, bzw. der S1 waren bis dahin meine Favoriten. Der S1 mit viel Power, Allradantrieb, aber nur mit Schaltgetriebe, oder der A1 mit etwas weniger Power, aber dafür mit Automatik. Die Ausstattung kann sehr umfangreich sein und es wird im Prinzip alles geboten, was mein Herz begehrte: Sitzheizung, Einparkhilfe, Navigationssystem, Klimaanlage, Xenon.

Ich muss gestehen, dass ich schon etwas schlucken musste, als ich mich dann das erste Mal in einen A1 setzte. Ok, für einen Ultra-Kompaktwagen ist er schon geräumig, aber im Vergleich zum Superb liegen Welten dazwischen. Mit meinen 1,94 m fällt dies dann schon sehr ins Gewicht.

In einem Fahrbericht zum S1 wurde sinngemäß gesagt, dass der S1 viel Spaß mache und die Verarbeitungsqualität Audi-typisch gut sei. Dies würde sich Audi aber auch gut bezahlen lassen, da man schließlich für das gleiche Geld ein ähnlich Spaß bringendes Auto bekommen könnte, welches eine Fahrzeugklasse über der des S1 liegt – der Gold GTI.

Ein Golf? Und dann auch noch ein GTI? Diesen Wagen hatte ich bis dato nicht auf dem Schirm. Erstens besaß ich bereits einen Golf 6 und außerdem war der GTI für mich immer etwas zu klischeebehaftet. Nichts desto trotz erkundigte ich mich und vereinbarte eine Probefahrt bei einem örtlichen Gebrauchtwagenhändler. Der erste Eindruck war überraschend positiv. Das Platzangebot hinter dem Steuerrad ist sehr großzügig, so dass ich mich im Vergleich zu meinem Suberb nicht eingeengt fühlte. Die darauffolgende Probefahrt versetzte mich phasenweise in einen Zustand des Dauergrinsens. Mein Fazit der damaligen Probefahrt: Trotz aller Klischees macht der GTI wirklich Spaß. Meiner Meinung nach handelt es sich nicht das emotionalste Auto auf dem Markt, aber es macht einen technisch soliden und ausgereiften Eindruck.

Tag der offenen Tür (32.500 km)

Durch Zufall bemerke ich, dass die Zentralverriegelung die hintere, rechte Türe nicht mehr verschließt. Auch der Fensterheber ist ohne Funktion. Da auch die bisherigen Defekte immer rechts augetreten sind, vermute ich mal wieder einen Kontaktschaden aufgrund von Feuchtigkeit.

Leider sind Werkstatttermine derzeit Mangelware. Erst am 28.03. hat der Freundliche Zeit für mich, um sich dem Problem anzunehmen. Bis dahin habe ich die Tür manuell verriegelt. Hierfür muss man am Türschloss einen kleinen Gummistöpsel entfernen und mit dem Kamm des Zündschlüssels das Schloss verriegeln. Wird die Tür dann geschlossen, so ist sie verriegelt, bis man sie von innen wieder öffnet.

Es war soweit… (31.500 km)

Nachdem Werkstatttermine offenbar nicht kurzfristig zu haben sind, war es nach zwei Wochen Wartezeit endlich soweit. Der Wagen wurde abgegeben, um den ausgefallenen Blinker und das Klappern im Heckbereich zu beheben. Nach zwei Tagen konnte ich meinen Golf wieder abholen.

Der Blinker auf der rechten Seite ist wohl innen feucht geworden, so dass die Anschlüsse korridiert sind und der Kontakt unterbrochen wurde. Da es den Kabelbaum nicht einzeln gibt (wer hätte es gedacht…), wurden bis auf die lackierte Aussenhülle alle anderen Teile ersetzt.

Meine Versuche dem Klappern auf die Spur zu kommen scheiterten eine Woche zuvor. Ich räumte alles aus dem Kofferraum aus und unterfütterte die Gummipuffer der Heckklappe. Es klapperte trotzdem! Die Mechaniker beim Freundlichen waren da schon erfolgreicher. Offenbar haben die Stoßdämpfer dieser Klappergeräusche verursacht. Sie haben diese daher hinten links und rechts ausgetauscht.

Alle Reparaturen wurdenn im Rahmen der Gewährleistungsfrist erledigt. Bis auf den Mietwagen war nichts zu bezahlen.

Mängelliste meines Golf VI (24.000 km)

Folgende Mängel sind mir bisher aufgefallen und sollten bei der nächsten Inspektion behoben, bzw. Überprüft werden.

  • Fensterheber vorne rechts quietscht beim Schliessen der Scheibe
  • Luftausströhmer im Fahrerfussraum schleift an dem Lenkgestänge (seit Ruckrufaktion)
  • Motorengeräusche sind teilweise sehr „röhrend“ (zwischen 2500 und 3000 U/min)
  • Radaufnahmen rosten sehr stark
  • Servolenkung bei hohen Geschwindigkeiten sehr schwammig

Update: Der Fensterheber ist wohl mal nass geworden. VW hat diesen auf Garantie ausgetauscht. Der Luftausströhmer wurde ebenfalls neu befestigt, dass er nun nicht mehr schleift. Bei den anderen Punkten wurde nichts gemacht, da wohl Stand der Technik. Bei den Radaufnahmen könnte unten Umständen eine Kupferpaste verwendet werden, um das Rosten zu unterbinden.